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Anstatt immer wieder zur Fortbildung auf Konferenzen zu fahren hatten wir dieses Jahr noch eine andere Idee: Wir hatten einen Inhouse-Workshop zum Thema "Visual Thinking" mit Tanja alias @frauhoelle. Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern die Bildsprache näher zu bringen und dadurch die Kommunikation zu verbessern.

Da am Workshop mit 11 Teilnehmern großes Interesse war haben wir die Themen auf mehrere Tage verteilt: Am ersten Tag hatten wir eine gemeinsame Einführung mit grundlegenden Themen, Techniken und Symbolen. Tag zwei blieb dann unseren "Moderatoren" zur Spezialisierung und an Tag drei kamen wir "Techniker" nochmals zum Zug.

sketch_kombiniert

Als Informatiker sind wir es gewohnt sehr stark zu abstrahieren und Dinge aufs "Wesentliche" zu reduzieren. Wir bevorzugen Schrift, eckige Kästen und gerade Linien um unsere Sachverhalte anderen zu erklären. Wir haben quasi verlernt visuell zu sprechen. Es ist jedoch oft so, dass die Sachverhalte so schwer greifbar werden und sich nicht wirklich in unser Gedächtnis einprägen. Dem wollten wir mit einer Auffrischung unserer kreativen Fähigkeiten entgegenwirken. Wir wollten künftig unsere Kommunikation - egal ob mit Kunden oder Kollegen - visueller und einprägsamer gestalten.

Aus unserer Sicht war das eigentliche Ziel des Workshops die Motivation der Teilnehmer sich von Schrift, Altbekanntem und vor allem Digitalem zu lösen und den Mut zu finden, wieder Kind zu sein und unterstützend Bilder zu malen.

An allen Workshop-Tagen stand das spielerische Lernen und Mitmachen im Vordergrund. So war immer Action und es wurde nie langweilig. Obwohl natürlich etwas Theorie mit dabei war, wurde schon in der ersten Stunde tatkräftig visualisiert. Das war vor allem deshalb möglich, weil Tanja Unmengen von Stiften und Material mit im Gepäck hatte und diese stets griffbereit vor unseren Nasen lagen. Darüber hinaus stand sie uns permanent mit Rat, Tat und Motivation zur Seite.

Jeder macht mit

Am ersten Tag erlernten wir spielerisch die Grundlagen wie Punkte, Striche, Dreiecke, Vierecke und Kreise. Nachmittags wurden aus diesen dann komplexere Symbole bis hin zu unserem eigenen Symbol-Alphabet. Wir haben gelernt unsere Ideen mit möglichst wenigen Strichen zu transportieren und mit kleinen Details wie Schatten einen große Wirkung zu erzielen. Dabei haben verschiedene Übungen unsere Kreativität geweckt und uns Selbstvertrauen gegeben.

Am zweiten Tag wurden die Grundlagen und unsere Symbole weiter verfeinert und schließlich um Figuren mit Gesten und Emotionen ergänzt. Dazu kamen Schrift, Rahmen, Platzaufteilung und viele kleine Kniffe und Tricks. Die Übungen fokussierten sich mehr auf das Visualisieren komplexerer Sachverhalte, Vorträge oder Geschichten.

Durch den Workshop haben wir verschiedene Möglichkeiten kennengelernt, unsere Kommunikation durch visuelle Elemente zu verbessern. Vor allem haben wir aber den Mut und das Selbstvertrauen gewonnen, diese Kenntnisse einzusetzen - egal ob am Flipchart, auf Papier oder auf PostITs.

Das alles ist schon im synyx-Büro erkennbar: Flipcharts und andere Elemente sind auf einmal bunter und mit der Kraft der Bilder aufgepeppt und viele Teilnehmer sind eifrig dabei ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern.

EIndrücke aus dem Büro

Insgesamt können wir Frau Hölle und ihre Workshops nur wärmstens weiterempfehlen: Wir hatten viel Spaß und haben viel Wissen und Mut mitgenommen.

Ab sofort haben wir immer einen Schattenstift in der Tasche!

Zum Schluss noch paar Eindrücke vom Workshop...

Alle mit dabei

Kreatives Chaos

Jeder macht mit

spassdabei

Ergebnis einer Übungsaufgabe

Fazit


About Marc Kannegiesser

Senior Java Developer / Architect


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