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Vom 13.-15. Juni war die State of the Map EU in Karlsruhe. Open Street Map wird bei einigen unserer Kundenprojekte verwendet. Nicht nur deswegen sondern auch, weil Open Street Map ein tolles Community Projekt ist, haben wir uns entschlossen diese Veranstaltung durch ein Sponsoring zu unterstützen.

Christine Karch und Frederik Ramm von der Geofabrik haben die Konferenz organisiert und einen wirklich tollen Job gemacht! Ich war positiv überrascht wie viele Teilnehmer die Konferenz besucht haben und dass doch einige, wie der Titel der Konferenz durch den Zusatz „EU“ suggeriert, auch aus dem Ausland angereist waren.

Von Freitagvormittag bis Samstagnachmittag gab es eine Vielzahl von spannenden Talks zum Thema. Ich persönlich fand den Talk „State of Kort“ von Stefan Keller, Professor an der Hochschule für Technik in Rapperswil Schweiz, sehr interessant. Stefan Keller hat das Spiel Kort entwickelt und versucht über Gamification Open Street Map Daten zu validieren. Bei Kort handelt es sich um eine Web-App, die für mobile Geräte optimiert ist und mit einem entsprechenden Backend und Open Street Map kommuniziert. Das Spielprinzip ist einfach gehalten. Spieler können eine Mission anlegen, beispielsweise „Um welchen Weg-Typ handelt es sich hier?“ und Credits bzw. in dem Fall „Koins“ für die richtige Antwort vergeben. Wenn nun andere Spieler die Mission annehmen und die richtige Antwort wählen, erhalten sie die „Koins“ und bestätigen zum anderen, dass es sich bei dem Weg-Typ beispielsweise um einen Schotterweg handelt. Damit ist das eigentliche Ziel erreicht, nämlich dass es zum einen ein gesteigertes Interesse am „mappen“ von Open Street Map Daten gibt und zum anderen diese über die Community validiert werden.

Ein ebenfalls sehr interessanter Vortrag war der zu pgmapcss, einem neuen Standard für die Darstellung von Kartographie-Daten. Die Syntax ist stark angelehnt an CSS für HTML, wobei sich hier die Selektoren aber auf geographische Objekte beziehen. Dabei lässt sich bereits auf eine Vielzahl vorhandener Stile zurückgreifen, aber auch das Hinzufügen von eigenen Stilen ist möglich. Dies eröffnet viele Möglichkeiten einerseits die Darstellung, als auch Funktionen bis hin zum Routing vom selben Datenmodell in unterschiedlichen Formen auszugeben.

Am letzten Tag der Konferenz, dem Hackday, ging es dann mehr praktisch zu. Die Konferenzteilnehmer konnten selbst in die Tasten greifen, an Workshops teilnehmen oder einen Ausflug in die „Wildnis“ von Karlsruhe unternehmen und mit Open Street Map verbinden.

Insgesamt fand ich die Konferenz absolut empfehlenswert und bin gespannt, wie sie sich in Zukunft entwickelt.



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